Stand: 07. November 2004

Tagesausflug zum Oktoberfest nach München

27. September 2004

 

Georg hatte letztes Jahr den Vorschlag gemacht gemeinsam zum Oktoberfest nach München zu fahren. Er versprach alles zu organisieren und so wurde es auch wirklich Realität. Insgesamt hatten sich 19 Teilnehmer angemeldet und es schafften auch alle um 6.18 Uhr am Bahnhof Wiesloch-Walldorf zu sein. Zuerst gab es mal ein Ständchen für Andrea und Rüdiger, diese hatten nämlich beide an diesem Tag Geburtstag. Um für den Tag eine gesunde Grundlage zu schaffen, hatte Franz 40ig frische Brezel mitgebracht. Bis die S-Bahn in Mannheim ankam, waren diese auch schon aufgeteilt und sinnvoll verwertet. 

 

Während der Zugfahrt packten Andrea und Rüdiger Sekt, Orangensaft und selbstgemachte Bananen-Muffins aus. Diese waren quasi das 2te, bei denen die zuhause schon gefrühstückt hatten, das 3te Frühstück.

In München angekommen, gesammelt und bereit zum Erklimmen des Oktoberfestes stehen Sabine und Uwe Diemer am Kopf des Zuges um Andrea und Rüdiger zum Geburtstag zu gratulieren. Überraschender Weise hatten diese auch wieder Sekt dabei und es gab das 3te bzw. 4te Frühstück. Gut dass es nur eine Flasche Sekt war und 21 Leute, so summierte sich die Menge Sekt im gesamten nur zu einem gut gefüllten Glas.

20 Minuten Fußmarsch durch München, einmal quer über die Straße und da war er, der gewaltige Haupteingang des Oktoberfestes. Kurz noch ein Gruppenbild und Georg war in seinem Element.

Zuerst wurde mal das "Hippodrom" in Augenschein genommen. Um diese Uhrzeit herrschte noch gähnende Leere und somit wurde beschlossen erst einmal die schön geschmückten Zelte zu bestaunen. Dieser Vorsatz hielt ca. 3-4 Zelte und beim "Hacker-Pschorsch" waren schon einige Biertischreihen besucht. Unser Vostand Andy, "besserwisserossi" Jürgen, Geburtstagskind Rüdi und Georg checkten die Lage und fanden zwei Tische, die erst ab 17 Uhr reserviert waren. Diese wurden in Beschlag genommen und die Karte erst einmal studiert. Nach kurzer Begriffsklärung waren die Getränke und Essenswünsche den Bedienungen mitgeteilt und auch im handumdrehen geliefert. Viele Entschieden sich für ein Weisswurstfrühstück, jedoch steht da nichts davon, dass "zuzeln" heißt es gibt kein Besteck!

Wie auf dem Bild zu sehen waren die Bänke rings um den ACK herum noch ziemlich leer. Innerhalb von einer Stunde wendete sich das Blatt jedoch zu einem ausverkauften Haus. Einige ließen es gut angehen und die Stimmung war um 12 Uhr schon auf einem Stand, da braucht es auf einem "normalen" Fest mindestens die Dunkelheit.

 

Gegen Mittag wurden zuerst die Achterbahnfahrten erledigt, bevor es endlich die bekannten Haxen, Händl und Enten gab. Und man muss wirklich sagen, kochen können sie die Bayern...

Überraschenderweise stießen ein ehemaliges Mitglied vom ACK Tobias Rausch und seine Freundin Daniela hinzu. Beide übers Wochenende in München und es war auch nicht ganz zufällig, dass man sich traf. 

So bröckelte der Nachmittag so vor sich hin und es wurde geschunkelt, geklatscht, mitgesungen, Bedienungen bezirzt, die Band dirigiert, Zigarren geraucht und die Zugfahrkarte wieder aus der Toilette gefischt.

Georg hatte eine neue Kamera mit dabei, Neuheit auf Fotomesse. Mit Hilfe dieser wird das Bild abgelichtet, so wie es der Betrachter sieht. Wer das Bild mit dieser Kamera gemacht hat, wird nicht verraten...

Viel zu schnell ging die Zeit vorbei und es war 17 Uhr. Die 150 Personen für die reservierten Tische standen dem ACK schon im Nacken und warteten, dass die Tische frei wurden. Somit wurden alle Schäfchen zusammengesucht und vor dem Zelt war Treffpunkt. Hierbei entstanden noch ein paar schöne Nahaufnahmen. Vor dem Zelt gab es auch die Brauereipferdegespanne zu sehen und Outdoor-Blaskapellen zu hören



Ein schöner Tag näherte sich (für manche rechtzeitig, für die meisten anderen jedoch zu früh) dem Ende. Am Haupteingang um 19 Uhr war Treffpunkt, alle waren vorhanden und der Zug wurde auch rechtzeitig erreicht, wenngleich zwischen dem Letzten und der Abfahrt nur ein bis zwei Minuten Zeit blieb. Es soll sogar einige geben haben, die das Oktoberfest quasi in das Zugrestaurant mitnahmen und dort weitergefeiert haben. Nach einer etwas längeren Fahrt (keine Nonstop-Fahrt wie morgens) kam der ACK kurz vor elf in Mannheim an. Nach 30 Minuten Wartezeit wurde die richtige S-Bahn bestiegen und die erste Klasse besetzt. So endete um kurz vor zwölf ein langer aber sehr schöner Tag wieder in Wiesloch-Walldorf. Einig waren sich alle, so ein Tag sollte wiederholt werden. Also Georg auf ans Planen für den nächsten Ausflug nach München.

P.S. Wer sehen möchte um welche Uhrzeit die Bilder gemacht wurden, muß sich einfach nur den Bildnamen ansehen.

 

Rechtschreibefehler bitte an Rüdiger