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(wz). Auf der Generalversammlung wurde Birgit Hirth zur neuen 1. Vorsitzenden gewählt. Sie übernimmt damit das Amt von Rüdiger Strecker. Mit Klaus-Jürgen Walter wurde auch der 2. Vorsitz neu besetzt. Jacqueline Wirth übernimmt das Amt der Schriftführerin. Alle weiteren Vorstandsmitglieder wurden in ihrem Amt bestätigt: Kasse Harald Pflanz, stellvertretende Schriftführerin  Corinna Baust, Presse und Öffentlichkeitsarbeit Werner Ziegler, Noten Gabi Wagner und Stellvertreter Sebastian Hirth sowie Gaby Scheiber als Sprecherin des 2. Orchesters. 

Bevor die Vorstandswahlen stattfanden berichtete die Vorstandschaft über zwei erfolgreiche Vereinsjahre. Neben etlichen kleineren Auftritten wie beim „Singen im Park“, im Altenheim oder an Weihnachten, standen die traditionellen Herbstkonzerte als herausragendes Ereignis im Mittelpunkt. Auch ein Kirchenkonzert in Kooperation mit dem Bezirksorchester Rhein-Neckar-Odenwald fand vielseitige Beachtung. Daneben gab es auch vereinsinterne Veranstaltungen, Probewochenenden, Ausflüge und die Beteiligung an „Wein und Markt“, um das Gemeinschaftsleben im Verein zu fördern und zu erhalten. So erfolgte die Entlastung des Vorstandes einstimmig. Langanhaltender Beifall und Dank galt den scheidenden Vorstandsmitgliedern Rüdiger Strecker, Martin Hermes und Charlotte Krämer, die aus familiären oder beruflichen Gründen diese Funktion nicht mehr wahrnehmen können.

Für die kommenden zwei Jahre wurden vielfältige Unternehmungen diskutiert, u.a. Probewochenenden und Familienfreizeiten sowie die Beteiligung am „Weltfestival des Akkordeons“ in Innsbruck 2022 an dem der ACK teilnehmen wird. Besonders erfreulich, dass die Jugendarbeit Aufschwung nimmt und zukünftig zwei Akkordeonlehrerin den Nachwuchs ausbilden werden. Man darf gespannt sein, wann die jungen Spielerinnen und Spieler erstmals in der Öffentlichkeit zu hören sein werden.

Mit der neu zusammengesetzten Vorstandschaft und einer beginnenden Jugendarbeit ist der Akkordeon-Club Wiesloch gut aufgestellt und kann zuversichtlich auf die nähere Zukunft blicken.

1988 übernehm Klaus-Jürgen Walter das Wieslocher Akkordeon Orchester, das sich auf seinen neuen Dirigenten sichtlich freute. 18 Spielerinnen und Spieler wollten zu neuen Ufern aufbrechen. Bei der Winterfeier 1990 präsentierte sich das Orchester schon in bester Form, man war von der Hauptstufe in die Oberstufe aufgestiegen und es gab ein Ensemble, das sich mit besonders schwieriger Konzertliteratur beschäftigte. Bei den Stadtmeisterschaften in Mannheim 1991 spielte das Orchester bereits das sehr anspruchsvolle "Florentinische Konzert", eine Originalkomposition für Akkordeon. Auch wurden die Freizeitseminare wiederbelebt und aus ursprünglich 18 Spielerinnen und Spieler wurden 55, inklusive der Ehemaligen. Die Entwicklung setzte sich unter dem Dirigat von Klaus-Jürgen Walter rasant fort und beim Jubiläumskonzert 2002, 50 Jahre Akkordeon-Club Wiesloch, spielten Hauptorchester, 2. Orchester und Ensemble ein anspruchsvolles Repertoire. Drei Auffrischungslehrgänge (Leitung Klaus-Jürgen Walter) in den Jahren 2006, 2008 und 2011 sollten neue Spielerinnen und Spieler für die Akkordeonmusik begeistern und so neue Akkordeonisten für die beiden Orchester gewinnen. 2006 gab es ein erstes Kirchenkonzert im Dom zu Rauenberg. Weitere Kirchenkonzerte sollten folgen. 2010 fuhr das 1. Orchester zu dem "World Music Festival" nach Innsbruck, um sich international zu messen. Mit einer "Sehr gut"-Nominierung" konnte man sichtlich zufrieden sein. Klaus-Jürgen Walter suchte und fand anspruchsvolle Konzertliteratur, die das Orchester jährlich beim Herbstkonzert im Palatin vorstellte, u.a. 2001 "Die Schöne und das Biest", 2006 "Porgy and Bess", 2008 "Phantom der Oper", 2010 die "Carmen-Suite", 2011 "Starlight Express", 2012 "Bilder einer Ausstellung" , 2012 das "Trompetenkonzert in Es-Dur" von Haydn mit dem Solisten Thomas Schöttker und "Die Moldau", 2014 "Peter und der Wolf", Sprecher Klaus Dechant, 2015 "Rhapsody in Blue", 2016 "Der Zauberlehrling" mit Filmeinspielung, 2017 "Symphonie Nr. 9" "Aus der neuen Welt" von Antonin Dvorak, und 2018 ein Blumenstrauß bunter Filmmelodien. So prägte Klaus-Jürgen Walter die letzten 30 Jahre als musikalischer Leiter das musikalische Repertoire des Akkordeon-Clubs "Kurpfalz" Wiesloch. Spielerinnen und Spieler wie auch das treue Publikum der Herbstkonzerte, Kirchenkonzerte und Weihnachtskonzerte neben kleineren musikalischen Events wissen dieses Engagement des Dirigenten aus Heidelberg sicher zu schätzen.

Zum Jahresausklang versammelten sich die aktiven Spielerinnen und Spieler des Akkordeon-Clubs mit ihren Angehörigen und Freunden im "Alten Kino" in Rauenberg, um das Jahr ausklingen zu lassen. Daneben wurden auch langjährige Mitglieder mit einem kleinen Geschenk vom 1. Vorsitzenden, Rüdiger Strecker, bedacht. Die Ehrungen nahm der 1. Vorsitzende des Bezirks Rhein-Neckar-Odenwald, Karl-Heinz Strohmaier, vor. Außerdem galt es das 30jährige Dirigentenjubiläum des Dirigenten beider Orchester, Klaus-Jürgen Walter, zu feiern. Mit Akkordeonmusik, Gedicht und Sketch wurde der Abend von einigen Mitgliedern gestaltet und bereichert. Zum Abschluss erfreute das "Schrottwichteln" vor allem die mitgekommenen Kinder.

Bildunterschrift von links:
Rüdiger Strecker/1. Vorsitzender ACK, Tobias Rausch/10 Jahre ACK, Manuela Hermes/10 Jahre ACK, Martin Hermes/10 Jahre ACK, Marika Ritz /5 Jahre, Ursula Wittig /50 Jahre ACK, Monika Schirner/50 Jahre ACK, Karl-Heinz Strohmaier/1. Bezirksvorsitzender DHV Rhein-Neckar-Odenwald.

Die beiden Orchester des Akkordeon-Clubs "Kurpfalz" Wiesloch hatten sich dieses Jahr mehr der leichteren Muse angenommen und für das Publikum die "Bestseller" der Filmmusiken vorbereitet. Mit diesem Konzert feierte der Dirigent Klaus-Jürgen Walter auch gleichzeitig sein 30-jähriges Dirigentenjubiläum beim ACK. Die zahlreich erschienen Zuhörer und Zuhörerinnen honorierten sein musikalisches Engagement in Wiesloch mit lang anhaltendem Applaus.
Der 1. Vorsitzende Rüdiger Strecker hieß die Zuhörer willkommen und stimmte sie auf die kommenden zwei Stunden ein. Charlotte Krämer führte im Verlauf der Veranstaltung mit Anmerkungen und Anekdoten wie immer gekonnt durchs Programm.
Das 2. Orchester präsentierte im ersten Teil fünf berühmte Komponisten, die mit der "Karl May-Suite", dem "Krimi-Puzzle", den "Doldinger Movie-Hits" mit "I will survive" und "Morricone Special" Weltruhm erlangten. Mit dem Streifzug durch die Welt des Films wurden Stimmungen und Emotionen geweckt, wie man sie kaum für möglich hielt. Ungewollte Soundelemente ließen die Filmsequenzen wieder aufleben. Die 16 Spielerinnen und Spieler setzten musikalisch gekonnt um, was der Dirigent in vielen Monaten Probearbeit eingeübt hatte.
Nach einer kurzen Erholungspause intonierte das 1. Orchester zunächst eine Originalkomposition des Komponisten Gerhard Mohr, "Fantasia iberica". Mit viel Temperament und schnellen Fingern ließen die Spielerinnen und Spieler spanisches Feuer aufleuchten - die Soli übernahm Gabi Wagner. Aus dem Musical "Tanz der Vampire" erklangen die schönsten Melodien bisweilen grausig schön oder wild aufspielend. Mit Astor Piazzolla und seinem "Oblivion" kehrte Melancholie in den Staufersaal ein - Nadine Bösing übernahm die Solostimme. Mit dem "Fluch der Karibik" steuerte das Orchester über tiefe Wellentäler und hohe Wellenkämme auf den Höhepunkt zu. Furios die Geschwindigkeit vor dem Wind und musikalisch gekonnt gemeistert steuerte man auf den Abschluss zu. Der Dirigent erschien zum Erstaunen aller in Maskerade als Vampir oder als Pirat und sorgte so für zusätzliche Magie.
Nach einer kleinen Umbaupause spielten beide Orchester gemeinsam unter Leitung des "Zorro" "The Mask of Zorro" und "Live and let die". 36 Spielerinnen und Spieler gaben einen eindrucksvollen Rahmen für das diesjährige Konzert. Als Zugabe durfte "James Bond" nicht fehlen. Nach gut zwei Stunden "Musik vom feinsten" konnte das Publikum mit einem Liedchen auf den Lippen beschwingt nach Hause gehen.

(WZ) "Lieder zum Mitsingen" war das Motto für die Senioreninnen und Senioren. Dies wurde auch in hervorragender Weise erfüllt. Gemütliches Schunkeln und sogar Tanzeinlagen in den Gängen waren die Folge, die so manchen Besucher an vergangene Zeiten erinnerte. Das Ensemble des Akkordeon-Club mit den Spielerinnen und Spielern um die beiden Vorsitzenden des Vereins Rüdiger Strecker und Martin Hermes mit Petra Jurkewitz, Monika Schirner und Gabi Wagner verstanden es in hervorragender Weise herrliche Volksweisen, Balladen und Schlager zu präsentieren, die letztlich mit viel Beifall bedacht wurden. Es bewahrheitet sich eben immer wieder, dass Althergebrachtes nicht unpassend oder schlecht sein muss und vor allem auf einem Weinfest garantiert für gute Stimmung sorgt. Im Beiprogramm präsentierten sich die "Wieslocher Frauen", die kleine Garde der Karnevalsgesellschaft Blau-Weiß und die rhythmische Sportgymnastik der TSG. Wein, gute Musik und daraus folgend gute Stimmung im Festzelt waren an diesem Nachmittag Eckpfeiler für ein gelungenes Winzerfest 2018.

(WZ) Traditionell schon lädt die Bürgerstiftung Wiesloch im Juli zum Singen im Park ein. Am 2. Abend war das Ensemble des Akkordeon-Club Wiesloch zu Gast. Wissend, dass die Stühle nicht ausreichen würden, hatten viele Sängerinnen und Sänger ihre eigenen Sitzgelegenheiten mitgebracht. Jürgen Braun von der Bürgerstiftung begrüßte die Sängerschar aufs herzlichste. Petra Jurkewitz führte wie immer geistreich und informativ durchs Programm und gab den Ton an, begleitet am zweiten Akkordeon von Monika Schirner. ACK-Vorstand Rüdiger Strecker und zweiter Vorstand Martin Hermes sorgten für Bass und Begleitung. Gabi Wagner am Cajon war für den Rhythmus zuständig. So ging's durchs bunte Programm von "Wann fängt denn endlich d'Musi an" über "Griechischer Wein", "Mein kleiner grüner Kaktus", "Ein Freund ein guter Freund" bis zu "Kein schöner Land". Alte Schlager, bekannte Volkslieder und Evergreens wurden lautstark mitgesungen. Bevor die Sängerinnen und Sänger das letzte Lied "Un poquito cantas" anstimmen konnten, bedankte sich ACK-Vorsitzender Rüdiger Strecker für den großen Zuspruch mit dem Hinweis auf das Herbstkonzert Ende Oktober. Frank Braun von der Bürgerstiftung bedankte sich bei allen Teilnehmern und überreichte ein Geschenk an die Musiker mit der Bitte, nächstes Jahr wieder dabei zu sein. Mit dem "Badner Lied" als Zugabe ging das Publikum wohlgemut nach Hause.